gute Fleischqualität, erhält die Landschaft, schützt das Grundwasser
Die ökologische Erzeugung von gesunden Lebensmitteln, der damit verbundene Wasserschutz und der aktive Beitrag zur Erhaltung der einzigartigen Kulturlandschaft Rhön, sind die entscheidenden Beweggründe, warum sich Eugen Sauer, Mitarbeiter der Verwaltungsstelle Biosphärenreservat Rhön, sehr engagiert für die Vermarktung von ökologischem Rindfleisch aus der Rhön einsetzt.
"Es gibt bereits die Direktvermarktung von ökologischen Produkten aus der Rhön in Bauernläden und auf Wochenmärkten bis weit nach Frankfurt, doch durch tegut... und die kff die tegut... Hausmetzgerei mit der Fleischmarke kff-Bio, haben wir erstmalig die Möglichkeit, sehr viel mehr Verbrauchern kontrolliert ökologisches Rindfleisch mit kurzen Wegen aus der Rhön anzubieten. Gerade in Zeiten, in denen Fleischskandale das Bewußtsein für Qualität schärfen, ist dies besonders wichtig", erläutert Eugen Sauer sein Engagement.
Daher hat er sich 1998 sehr aktiv für die Gründung des Biosphärenrind e.V. eingesetzt. Dies ist ein Zusammenschluß von Landwirten in der Rhön, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus Ochsen und Färsen auf Rhöner Weiden erzeugen (Ochsen = männliche, kastrierte Rinder, Färsen = junge, weibliche Rinder). Die Weidehaltung von Ochsen und Färsen im Sommer wirkt sich nicht nur positiv auf die Landschaft aus, auch die Fleischqualität ist besser - das Fleisch ist gut marmoriert, herrlich saftig und wundervoll aromatisch.
"Ökologischer Landbau erfüllt in besonderem Maße die Zielsetzung des Biosphärenreservates Rhön. Die Kulturlandschaft der hessischen, thüringischen und fränkischen Rhön, also die für das "Land der offenen Ferne" charakteristischen Weiden und Wiesen werden so erhalten", betont Eugen Sauer. "Und dies ist langfristig nur mit einer ökologischen Landwirtschaft möglich, denn diese schont neben der Fauna und Flora auch das Grundwasser."